| Das Schröpfverfahren
Das Schröpfverfahren beruht auf der
örtlichen Blutableitung, indem durch ein evakuiertes Gefäß
(Schröpfkopf) in und unter die Haut gesaugt wird, wodurch ein Hämatom
(Bluterguss) entsteht (= unblutiges Schröpfen), das im Verlauf von
1 - 3 Tagen resorbiert wird.
Bei vorheriger Stichelung der Haut z.
B. mit einer Kanüle, kommt es zu Blutaustritt. (= blutiges Schröpfen) |
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Indikationen:
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Myogelosen
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Muskelhartspann
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Schröpfen in der Schmerztherapie
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Schröpfen über Reflexzonen um innere
Organe zu erreichen
Geschröpft wird bevorzugt an Schulter
und Rücken, sowohl blutig als auch unblutig, wobei die trockene Schröpfung
als Adjektio = Hinzufügen von Wärme, Kraft und Blut, die blutige
Schröpfung als Substraktio = Hinwegnahme von Hitze, Blut und Giftstoffe
angesehen wurde. |
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