Die Bioelektronische Funktionsdiagnostik
(BFD) basiert auf der Erkenntnis, dass sich Störungen des Organismus
elektrisch an der Körperoberfläche zu erkennen geben.
Sie ergänzt damit in hervorragender
Weise die klinische Medizin, indem sie neben dem morphologischen Befund
die bioelektrische und damit energetische Situation beurteilt.
Besonders erfolgreich ist diese Methode
immer dann, wenn die klinische Diagnostik und Therapie die Ursache einer
Gesundheitsstörung nicht zu erkennen vermag, weil sie hierfür
keine Indikation besitzt. Deshalb ist sie in der Regel darauf angewiesen,
nur die Symptome zu behandeln.
Dies gilt insbesondere bei der Feststellung
und Behandlung von Giftablagerungen (Toxine) im Bindegewebe, bei Herdinfektionen,
bei vegetativ stigmatisierten Überreaktionen in Form von Allergien
und normalerweise therapieresistenten chronischen Erkrankungen, sofern
man dem Wissenstand der klinischen Medizin folgt.
Die wichtigsten
Methoden der Bioelektronischen Funktions- und Regulationstherapie (BFD)
sind:
1. Die Decoder-Dermographie
2. Die im Sinne der Elektroakupunktur
weiterentwickelte BFD-Testung
3. Das elektrische Herdsucheverfahren
Zu Punkt 1:
Die Decoder-Dermographie gibt Ihrem
Therapeuten die Möglichkeit, sich mit modernsten elektronischen Mitteln
in relativ kurzer Zeit ein Gesamtbild Ihres augenblicklichen Zustandes
zu verschaffen.
| An Stirn, Händen und Füßen
werden insgesamt sechs Elektroden angelegt und mit dem Decoder- Dermographen
verbunden. Ähnlich einem EKG zeichnet das Gerät in einer Zweistufen-Messung
bestimmte Kurven auf.
Die erste Messung erfasst den Ist-Zustand
des Regulationssystem und ist mit einem statischen Foto zu vergleichen.
(rote Farbe der Messung)
Die zweite Messung bringt dann die Dynamik
ins Spiel, indem sie die Reizantwort des Körpers auf die erste Messung
aufzeichnet (Regulationsweise - grüne Farbe).
Hiermit wird es erstmals möglich,
das Regulationsverhalten des Organismus zu demonstrieren.
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Einzelne Messstrecke
Bitte
klicken |
Die Sichtbarmachung des Regulationsverhaltens
zeigt uns an, ob und wie schnell der Organismus in der Lage ist, einen
ihn treffenden Reiz zu beantworten bzw. ihn auszuregulieren. Hieraus lassen
sich wichtige Schlüsse bezüglich der individuellen Abwehrlage
ziehen. Je schneller die Ausregulierung erfolgt und je weniger Fernwirkungen
damit verbunden sind, um so besser ist das Abwehrsystem.
Aber auch Sie als Patient können
diese Veränderungen anhand des Diagramms sehen, wenn sie Ihnen
erläutert wird. Das verbessert das
Vertrauensverhältnis und die Zusammenarbeit zwischen Thertapeut und
Patient und fördert Ihre Einsicht in die therapeutischen Vorschläge
und Maßnahmen Ihres Therapeuten.
Da Ihr Therapeut die Zuordnung der einzelnen
Meßstrecken zwischen den Elektroden und Körperorganen genau
kennt, wird ihm das Auffinden von "Problemzonen"
wesentlich erleichtert.
Aber das ist bei weitem noch nicht alles:
Neigung zu Allergien, Stresssituationen, Abwehrschwächen, chronisch-
degenerative Zustände und Darm-Dysbakterien sind aus dem Diagramm
ebenfalls ablesbar. Die Messung ist absolut schmerzlos, dauert ca. 15 Minuten
und wird vom Patienten als entspannend empfunden.
Zu Punkt 2:
Die Bioelektronische Funktionsdiagnostik
basiert auf den Grundlagen der alten chinesischen Akupunkturlehre. Diese
ist bereits 4000 Jahre alt. Danach gibt es an der Haut Stellen, die zu
bestimmten Organen Beziehungen haben.
Mittels Gold- und Silbernadeln und Stromimpulsen
können über diese Hautstellen - Akupunkturpunkte genannt - die
einzelnen Organe direkt beeinflußt werden. Mittels moderner
Technik konnten die besonderen elektrischen Eigenschaften dieser Punkte
nachgewiesen werden. Sie weisen in der Regel eine Potentialdifferenz -
also einen Spannungsunterschied - gegenüber einer anderen (indifferenten)
Hautstelle auf.
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Normdecoder
Bitte klicken |
Wenn dem Akupunkturpunkt ein Fremdstrom zugeführt
wird bzw. an ihm eine Fremdspannung angelegt wird, so ändert sich
an ihm die Potentialdifferenz je nach Polarität des Fremdstromes.
Diese drückt sich in einer Änderung der Leitfähigkeitsverhaltens
aus, die leichter messbar ist. Zur Durchführung der Messung verwendet
man eine zylindrische, relativ großflächige Elektrode, die der
Patient in die Hand nimmt. Mittels einer punktförmigen Testelektrode
wird mit einem Gleichstrom von maximal 10 µA das elektrische Leitfähigkeitsverhalten
der einzelnen Akupunkturpunkte ermittelt.
Bei normaler Organfunktion zeigt sich ein
Meßwert, der dem individuellen Mittelwert des Patienten entspricht.
Die Punkte, an denen wesentliche Abweichungen von diesem Mittelwert vorhanden
sind, weisen auf Funktionsstörungen in den zugehörigen Organsystemen
hin.
In den Messkreis gebrachte Medikamente
verändern die Messwerte und können bei deren Normalisierung Aufschluss
geben, durch welchen Störfaktor die Messwertänderungen bedingt
sind. Der große Fortschritt dieser Methode besteht darin, dass auch
homöopathische Heilmittel bis in höchste Potenzen (Verdünnungen)
in ihrer Wirkungsweise erfasst und so für eine gezielte Therapie eingesetzt
werden können, wie sie bei akuten und chronisch toxischen Belastungen
des Körpers und vegetativen Fehlregulationen notwendig sind.
Zur Behandlung dieser Störungen werden
eingesetzt: Homöopathische Potenzen von Organpräparaten, Nosoden
(aus sterilisierten Bakterientoxinen, erkrankten Organen, Körpersekreten
u.ä. gewonnene Heilmittel, die im Sinne einer Umkehrwirkung Giftstoffe
im Körper neutralisieren), sowie sonstige homöopathische und
naturheilkundliche Mittel.
Aber auch der Einsatz von Impulsströmen
mit einer Frequenz von 10 Hz bringt in vielen Fällen therapeutische
Erfolge, die messtechnisch nachweisbar sind.
Zu Punkt 3:
Eine weitere Domäne der BFD ist das
Auffinden von Zahn- und Kieferherden, die oft durch Röntgenbild und
Vitalitätsprobe nicht einwandfrei ermittelt werden können. Kranke
Zähne, chronische Kiefer- entzündungen, nicht verträgliche
Materialien (z.B. Amalgam) etc. sind häufige Ursachen für Störungen
im Gesamtorganismus, da energetische Wechselwirkungen zwischen Zähnen
und Organen, Wirbelsäulen- abschnitten, Nerven und Drüsen bestehen.
Bei der Behandlung chronischer Erkrankungen ist daher in der Regel die
Zusammenarbeit mit einem versierten Zahnarzt unerläßlich.
Ich hoffe, Ihnen damit die Methoden der
Bioelektronischen Funktionsdiagnostik und Therapie etwas näher gebracht
zu haben. |